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Briefe gegen das Vergessen: Unterstützung von Amnesty International

 

Im Rahmen ihres Sozialkundeunterrichts hat sich die Klasse 10d als Unterstützer der Menschenrechtsorganisation Amnesty International betätigt, nachdem sie durch einen Zeitungsbericht über den Putschversuch in der Türkei im Jahr 2016 auf die Organisation aufmerksam geworden war. Amnesty war dort mit an der Aufdeckung vieler Menschenrechtsverstöße durch die türkische Regierung beteiligt.

Doch Amnesty befasst sich nicht nur mit dem Thema Türkei. Auf ihrer Website dokumentiert die Organisation weltweit Fälle von Menschenrechtsverletzungen und bittet die Leser, sich im Rahmen der Aktion Briefe gegen das Vergessen für die Opfer einzusetzen. Amnesty stellt hierzu einen als Musterbrief vorformulierten Appell – etwa zur Freilassung von Inhaftierten – zur Verfügung. Dieser muss dann nur noch unterschrieben und an die ebenfalls bereitgestellten Adressen von Regierungen oder Botschaften der entsprechenden Länder geschickt werden. Unsere Recherche auf der Website von Amnesty förderte viele tragische Dokumentationen von Menschenrechtsverletzungen zu Tage, die die Schüler bewegten, sich im Rahmen dieser Briefaktion für solche Opfer einzusetzen. So verschickte die Klasse Briefe an Regierungen und Behörden in eine Vielzahl von Ländern mit dem jeweiligen Appell, den Opfern Gerechtigkeit zukommen zu lassen. 

Natürlich weiß man nie, ob und wie derartige Aktionen geeignet sind, den Opfern von Gewalt  und Ungerechtigkeit wirklich zu helfen, doch – da waren sich die Schüler einig – ist es deutlich besser, als einfach nur passiv zu bleiben.

Mat